Dieppe: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Die Alabasterküste zwischen Dieppe und Fécamp
Entdecken Sie den natürlichen Charme der Alabasterküste, einer 100 Kilometer langen wilden Steilküste mit bis zu 100 Meter hohen Kreidefelsen, die einen wunderschönen Kontrast zum türkisblauen Meer bilden. Hier lebt man vom Fischfang und die Menschen erinnern an Romanfiguren von Maupassant.

  • La Rédaction OUI.sncf

    Verfasser

    OUI.sncf

  • Aktualisiert am

    01/12/2016

  • Zielort

    Dieppe

Das Fischerviertel

Dieppe war - lange vor Deauville - der erste mondäne Badeort der Pariser. Eine ganz zum Meer hingewandte Stadt, die auch „die Stadt der vier Häfen“ genannt wird: Fischereihafen, Fährhafen, Jachthafen und Handelshafen, wobei der letzte den geringsten Teil ausmacht.

Der alte Stadtkern ist das Quartier du Pollet, ein absolutes Muss: Diese künstliche, von Kanälen umgebene Insel ist durch zwei alte Brücken, darunter eine von Gustave Eiffel, mit den Ufern der Stadt verbunden. Hier vermischen sich Industriecharme und Straßen voller Geschichten von Seeleuten. Probieren Sie unbedingt die Jakobsmuscheln, eine lokale Spezialität, im Bistrot du Pollet (rue Tête-de-Boeuf)

Die Küste

An der Küste bieten Taleinschnitte Zugang zum Meer zwischen den Klippen. Die Valleuse de Vasterival ist spektakulär: Ein 7 m breiter Korridor zwischen zwei hohen Kalkmauern führt zu einer Treppe, die bei Flut fast vollständig überspült ist.

Vor hier aus können Sie direkt in die Fluten eintauchen ...

Oder Sie warten die Ebbe ab, um einen Strandspaziergang zu unternehmen. Dabei ist Vorsicht an der Steilküste geboten: Da diese durchschnittlich einen Meter pro Jahr abgetragen wird, kann es in seltenen Fällen zu Abbrüchen kommen. Sicherheitshalber sollte man immer einen Abstand einhalten, der der halben Felsenhöhe entspricht. Wenn diese also 80 m hoch sind, können Sie am Strand in 40 m Entfernung spazieren gehen. 

Unser Geheimtipp

Eingezwängt zwischen zwei Felswänden und dem Meer liegt versteckt unter Bäumen das Dörfchen Les Petites Dalles. Es ist eines dieser Küstendörfer, denen man normalerweise keine besondere Aufmerksamkeit widmet, und doch ...

Claude Monet sowie andere Impressionisten haben sich von diesem Ort inspirieren lassen. Die Häuser sind in typisch normannischer Seebadarchitektur gehalten, den Strand schmücken kleine Strandkabinen.

Besuchen Sie das Dorf am besten gegen Ende des Tages, denn bei Sonnenuntergang erstrahlen die Kreidefelsen durch ihren Eisenanteil rot. Über einen kleinen Weg mitten durch die Vegetation erklimmen Sie die Klippe von Aval (im Süden), wo Sie einen schönen Spaziergang durch die unberührte Natur machen können, Picknick mit Meerblick inbegriffen. Romantik garantiert. 

Fécamp

Fécamp war lange Zeit der wichtigste Hafen, von dem die riesigen Seeschiffe zum monatelangen Kabeljaufang an die Küsten Kanadas ausliefen.

Machen Sie einen Abstecher in das beeindruckende Musée des Terre-Neuvas - auf jeden Fall lohnenswert für die ganze Familie (boulevard Albert 1er).

Ab April besteht die Möglichkeit, den Kai in Fécamp zu betreten, und eine Fahrt auf einem historischen Segelschiff zu unternehmen, manchmal sogar bis Etretat (4 Stunden). So können Sie diese unberührte Küste auf ganz andere Weise erleben. Die Touren können beim Tourismusbüro Fécamp gebucht werden.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Teilen Sie ihn!