Zwei Tage in Bordeaux

  • Verfasser

    Rédaction OUI.sncf

  • Aktualisiert am

    19/08/2016

  • Zielort

    Bordeaux

Sie haben ein Wochenende, um die Hauptstadt Aquitaniens zu entdecken? Willkommen in Bordeaux!

Tag 1:

Am ersten Tag: Erkundung des Stadtzentrums. Ausgangspunkt ist der wunderschöne Place de la Bourse am Ufer der Garonne. Er geht zum Quartier Saint-Pierre hinaus, dem Herz der mittelalterlichen Stadt, deren Stadtmauer im 18. Jahrhundert zerstört wurde. In den kleinen Straßen reihen sich kleine Restaurants und wunderschöne Stadtpalais wie Perlen aneinander.

Anschließend kann man einen kleinen Abstecher zur Einkaufsmeile, der Rue Sainte-Catherine machen, einer 1,2 km langen Fußgängerzone, und gelangt in das Viertel rund um das Hôtel de Ville und der Kathedrale Saint-André. Auf dem Weg lockt das Musée des Beaux Arts, das im Garten des Palais Rohan steht, mit einem Besuch. Es wurde 2013 vollständig renoviert.

Nur einen Katzensprung entfernt ist der Cours de l’Intendance das Schaufenster für den Reichtum von Bordeaux mit seinem Grand Théâtre. Eine kleine Snackpause im Maison des Vins de Bordeaux ganz in der Nähe ist empfehlenswert! Über die grünen Alleen de Tourny erreicht man schließlich den grandiosen Place des Quinconces. Zur Flussseite wird der Platz mit zwei Säulen zu Ehren der Schifffahrt und des Handels begrenzt und zur Stadtseite von der Fontaine aux Girondins, gekrönt vom „Geist der Freiheit“. Hier stehen auch die Statuen von Montaigne und Montesquieu, zweier Söhne des Landes...

Tag 2:

Am zweiten Tag wird Kurs auf das nördlich gelegene Quartier des Chartrons genommen. Der Name des Viertels stammt von einem ehemaligen Kartäuserkloster (couvent de Chartreux auf Frz.). Seit dem Mittelalter war es eine Hochburg des Weinhandels. Geschichtliche Hintergründe kann man im Wein- und Handelsmuseum erfahren. Von der Uferpromenade, die zum Weltkulturerbe der Unesco gehört, bis zum Cours Xavier-Armozan stehen zahlreiche außergewöhnliche Bauwerke, wie das Hôtel Fenwick, dessen Eingang Schiffsbuge zieren.

Weiter nördlich, in Richtung des port de la Lune wurden ehemalige Lagerhäuser nach zeitgenössischem Geschmack renoviert: in einem ist das CAPC untergebracht, ein schönes Museum für zeitgenössische Kunst, in einem anderen das Cap Sciences mit seiner spektakulären Terrasse, die quasi über dem Port de la Lune schwebt.

© Hachette Tourisme

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